Kategorie: farbenfroh
Knospenknipserei
Unlängst ließ ich mich dazu überreden, instagram zu benutzen; und seitdem knipse ich fleißig vor mich hin. Dass untige Werke weniger von künsterischem Anspruch als vielmehr von der dem Frühling innewohnenden Wuhuu!ität geprägt sind, ist eventuell ein bisschen merkbar.
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Reblauskarte
Ein liebevoll gekrakeltes, reblausiges Kartenmotiv für das 20jährige Jubiläum eines Weinhändlers. Prost.

Wuhuu! Eine Rezension!
Wuhuu! Mein donnerstagiger Zahnbürstenroman „Donnerstag – Ein Zahnbürstenroman„, der für unglaublich wenig Geld hier als kindle-Ebook erwerbbar ist, erhielt eine Rezension.
Und nicht irgendeine Rezension, sondern eine wunderwundertolle, die mich grinsenderdings grinsen lässt.
Um sie zu lesen, müsst ihr nur hier klicken. Es lohnt sich. Wirklich.
Danke, allerfetzigste Beate / @Heart_Bea_t – nicht zuletzt für das auf meinen Wunsch hin klammheimlich in die Rezension eingeschmuggelte Wort „blaubeerblubberrot“!
Geburtstagskarte
Och nö! Nicht noch ein Buch!
Weil es mit meinem Buch „Donnerstag – Ein Zahnbürstenroman“ so gut klappte, habe ich das getan, was ich längst tun wollte: Ich sammelte sämtliche 66 Geschichten der Rubrik „Begegnungen“ und stopfte sie in ein einziges Werk. Und dieses ist ab sofort für nahezu lächerliche 3,96 Euro auf amazon als Ebook kaufbar.
„Begegnungen – 66 skurrile Geschichten„
Wie wäre es, wenn man eines Tages durch einen Park ginge und einem weinenden Nilpferd begegnete? Oder einem Pinguin direkt vor der Haustür? Oder gar einem alten Damenrad?
Die „Begegnungen“ widmen sich genau diesen dramatischen Fragen.
In 66 kürzeren und längeren Geschichten begegnen Leser und Protagonist alltäglichen und ungewöhnlichen Wesen, führen absurde Gespräche und sinnvolle Nichtgespräche – und verabschieden sich schließlich mit einem Schmunzeln und dem Gefühl, dass gerade etwas wunderschön Albernes geschah.
Es sei übrigens erwähnt, dass ich von den Verkäufen der Ebooks tatsächlich etwa 70% des Preises erhalte. Und dass Ebooks nichts Dramatisches sind. Die amazonigen Ebooks können allesamt mittels der Kindle-App gelesen werden. Und diese nette App ist nicht nur Bestandteil der Kindle-Ebook-Reader, sondern auch für iPads und andere [zum beispiel androidige] Tablet-Geräte, für iPhones und andere [zum Beispiel androidige] Smartphones und auch für PC und Mac hier kostenlos herunterladbar.
Aus Kapitel Vier
Als ich etwa anderthalb Monate ziellos durch die Gegend gerannt war, ging die Sonne unter. Ich befand mich inmitten einer mir völlig unbekannten Wüste, die die unangenehme Eigenschaft hatte, alle zwei Minuten ihre Meinung zu ändern. Da ich keinerlei Lust hatte, im Dunkeln über emporschießende Wolkenkratzer zu stolpern und mich auch ein bisschen vor den Wüstenpinguinen fürchtete, die in solchen Gegenden beheimatet sind, beschloss ich, vorerst rückwärts weiterzulaufen. Diese Laufvariante reduzierte nicht nur meinen Bleistiftminenverbrauch auf das Doppelte, sondern verfügte auch über den unbestreitbaren Vorteil, dass man nur das sah, was man schon hinter sich gelassen hatte, was also als ungefährlich einzustufen war. Drohte Gefahr aus dem Bereich, den man fortan als »hinten« bezeichnete, konnte man immer noch so tun, als wäre man in die andere Richtung, also nach »vorne«, unterwegs und verwirrte so potentielle Angreifer, die man ja angeblich schon hinter sich gelassen hatte.
Ich schritt also voran, beziehungsweise zurück. Irgendwann stand ich inmitten eines Raumes, aus dem es keinen Ausweg gab.
Ein kleiner Einblick in Kapitel Vier der wundervollen Wortaneinanderreihung namens „Donnerstag – Ein Zahnbürstenroman„, die ich verfasste und bei amazon für nur 4,94 Euro als Ebook erwerbbar ist.
Kauft! Mein! Buch!
Kauft! Mein! Buch! — Mit diesen drei motivierend ausrufenden Wörtern ist eigentlich schon alles gesagt. Und dennoch werde ich noch ein paar zusätzliche Zeilen schreiben…
„Donnerstag – Ein Zahnbürstenroman„- das ist die abenteuerliche und zugleich etwas skurrile Reise eines namenlosen Protagonisten durch Stinkende Steppen, Wüsten der Widerwart und allerlei Wortspielereien. Monster und Gefahren harren dort seiner ebenso wie wunderschöne Damen, gleißende Käfer und fliegende Pelzwesen.
Und das alles für eine Zahnbürste.
„Donnerstag – Ein Zahnbürstenroman“ ist nicht nur mein erstes eigenes Buch, sondern auch ab sofort auf amazon erhältlich. Für knuffige 4,94 Euro!
Doch wie kam es dazu? Wie kann es sein, dass der nette Bastian, Autor dieses Blogdingsbums, plötzlich ein Buch darbietet?
Nun ja. Wie die meisten Geschichten begann auch diese mit einem Satz.
Eines Tages war es Donnerstag.
Am Anfang des Jahres 2005 entsprang er meinen tippenden Fingern und brachte noch ein paar Freunde und Verwandte mit. Ihnen mangelte es nicht an Albernheit, das stellte ich rasch fest, doch als ich nach ein paar Absätzen plötzlich ein ganzes Kapitel auf meinem Bildschirm entdeckte, hatte ich Blut geleckt. Oder, um bei der Geschichte zu bleiben, Zahnpasta. Denn rasch folgten weitere Kapitel und brachten den Kern der Handlung mit sich, das Zentrum, um das die Buchstabenjonglage rotieren sollte: Ein namenloser Ich-Erzähler sucht seine Zahnbürste.
Grinsend schrieb ich weiter, ergänzte Fußnoten und versah selbst diese mit Fußnoten. Zehn Kapitel würden es werden, schätzte ich, doch als ich Kapitel Elf erreichte, zweifelte ich an meiner Schätzung.
Dann begannen die Schwierigkeiten. Die Pausen zwischen den einzelnen Schreibstücken wuchsen, und immer wenn ich mich erneut an das Werk, das schon längst den Titel „Donnerstag“ trug, setzte, musste ich feststellen, dass ich die vorangegangenen Kapitel gerade nicht bei mir trug, dass ich einen anderen Rechner benutzte, ja, dass ich gar hieroglyphenartig auf herumliegende Schmierblätter krakelte. Sechs verschiedene Schreibprogramme waren es letztlich, in denen meine Texte entstanden; zahlreiche Dateien bevölkerten nicht minder zahlreiche Ordner. Die Kapitelnummerierung geriet vollkommen in Vergessenheit, und nach Kapitel Vierzehn, das anscheinend doppelt existierte, schrieb ich nur noch „Ein neues Kapitel“ oder „Noch ein Kapitel“ über die Textblöcke.
Ende 2011 nahm ich mir ein Herz und einen Rechner und versuchte, Chaos in das Wirrwarr zu bringen – mit dem Erfolg, dass ich begierig wurde, die Geschichte weiterzuschreiben, ja: sie endlich ihrem Ende zuzuführen. Also schrieb ich, füllte Zugfahrten und anbrechende Nächte mit eifrigem Tastaturgeklapper. Formulierungen geisterten mir durch den Kopf, selbst wenn ich mit anderem beschäftigt war, und schmunzelnd notierte ich sie – nur um Tage später mit verwirrtem Fragezeichenblick ausgestattet keine Ahnung zu haben, was mir meine Notiz sagen wollte.
Das Jahr 2012 begann, und die Geschichte, die längst mehr geworden war als nur eine Geschichte, hörte auf. 42000 Wörter hatte ich in 30 Kapitel gestopft und mit über 200 Fußnoten verziert – genug, um einen kürzeren Roman zu füllen. Genug, um alsbaldige Veröffentlichung zu ersehnen. Genug, um weitere Schritte einzuleiten.
Was folgte, war Formatierungswahn, massive Korrekturleserei und weiteres Formatieren. Die Fußnoten verspotteten mich ebenso wie die zahlreichen erfundenen Wörter, die das Rechtschreibprogramm anprangerte. Immerhin gab es Licht am Ende des Donnerstages. Denn amazon lieferte mir die Möglichkeit, mein Werk auf ihrer Seite zum Verkauf anzubieten. Als Ebook, fürs Kindle – oder für die Kindle-Apps, die kostenfrei für iPhones, iPads und andere Mobil- und Immobilgeräte herunterladbar sind. Ich war begeistert, zähneknirschte mich durch weitere Korrekturen, ärgerte mich Kapitelanfängen und Bildeinbindungen herum – und hüpfte freudvoll gen Himmelsgewölbe, als ich endlich das Buch, mein Buch, im Sortiment von amazon.de entdeckte.
Wuhuu!, rief ich, und es gab kein Messgerät, das ausgereicht hätte, um die Gleistifizität meines Grinsens zu messen.
Und hier ist es nun, das Werk, an dem ich sechs Jahre lang schrieb, die Geschichte, die Welten bewegen und Elefanten blubbern lassen wird:
„Donnerstag – Ein Zahnbürstenroman“
Für lächerliche 4,94 Euro könnt ihr es sofort erwerben und auf euer Kindle, euer iDingsbums, eure Android-Gerätität ziehen – und dann lesen, lesen, lesen!
Also: Kauft! Mein! Buch!
1. Treppenhauslesung der Welt!
Weil der Staat viel Geld in mich investierte, indem er dafür sorgte, dass ich lesen lernte, werde ich genau das tun. Denn der berühmte Vergrämer lädt ein zur 1. Treppenhauslesung der Welt am 18.2. im Sankt Oberholz in Berlin.
Mit mir werden unter anderem wunderfetzige Menschen wie der Vergrämer Jan-Uwe Fitz, Frederic Valin, Martin Oetting, Michael Bukowski, Judith Gliesche (@judetta) sowie die Twitterer @germanpsycho, @griesgraemer, @silvestah und @diepebbs Buchstaben in Laute verwandeln.
Nähere Infos gibt es hier.
Ich würde mich sehr freuen, euch dort zu begegnen.
Und so.
Das Letz niest V
Ich kann lesen. Und ich schrecke nicht davor zurück, es auch zu tun.
Und zwar am 22.05. in Tübingen bei der fünften Ausgabe von „Das Letz Niest„.
Und wer nicht wegen mir kommen möchte, kann sich immerhin auf den superen Vergrämer freuen, der ebenfalls herumlesen wird.



