FFFfF: Sinnsuche

Wow. Der heutige Comic entstand in enormer Geschwindigkeit. Noch immer bin ich gehetzt, weil es jeden Moment klingeln dürfte. Daher bleibt auch dieses Vorwort wortarm.

Und so.


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[Im Hintergrund: Draconian – „The Burning Halo“ — frisch vom Plattenhändler]

Die Blinden und die Sitze sind schuld!

Erfrischende Glattheit reckte sich glänzend meiner Hand entgegen, als ich die Kastanie aufhob. Doch nun sitze ich auf dem Bahnhof, die Herbstfrucht in der Hosentasche verstaut, wartend, während meine Banknachbarin dem alten Gesetz der Nichtraucherei frönt: Raucherqualm sucht sich stets zu belästigende Nichtraucheropfer.

Ich steige in den ankommenden Zug ein und entsinne mich, dass ich einst wusste, welche die Fahrtrichtung die richtige war. Vermutlich sitze ich falschherum, doch die Bedeutung des In-Fahrtrichtung-Sitzens wird ohnehin als zu immens gewertet. Denn sowohl als Nach-Vorne- als auch als Nach-Hinten-Blickender werde ich im Laufe der Fahrt das gleiche, ja: dasselbe, zu Gesicht bekommen. Die dazwischenliegende, minimale Verzögerung ist angesichts endlos langweiliger Außenlandschaften und deren einschläfernder Monotonie unbedeutend.

Noch nie hörte ich von einem, der ein außerzugliches Ereignis aufgrund seiner Sitzposition vor anderen entdeckte und durch einen rasch abgesonderten Warnlaut alle anwesenden Nach-Hinten-Blicker vor deren Tod bewahrte. Allerdings muß ich eingestehen, bisher auch noch nicht allzu vielen Zugunglückserfahrern gelauscht zu haben. Eigentlich keinem. Es besteht also Grund zur Freude, dass niemandem aus meinem Umfeld bisher ein Zugunglück zustieß. Hurra. Ich freue.

Eigentlich freue ich mich, weil freuen ein transitives Verb ist, also stets eines Akkusativobjektes bedarf und keineswegs allein im Raum bzw Satz stehen sollte. Doch ich wollte es der Bibliotheksfahrstuhlstimme nachmachen, welche wieder und wieder die Fahrstuhletagen und dieselben zwei Sätze zu wiederholen hat: „Tür schließt.“ und „Tür öffnet.“

„Tür schließt.“ ist zwar ein kurzer, aber dennoch unzweifelhaft richtiger Satz, „Tür öffnet.“ dagegen klingt und ist schlichtweg falsch. Für ein lächerliches „sich“ hätte das Tonband sicherlich auch noch Platz gehabt. Ich weiß, dass in modernen Fahrstühlen die Stimmen keineswegs „von Band“ kommen, sondern in digitaler Form an die Lautsprecher übergeben werden, doch ist es ohnehin schlimm genug, dass von Studenten genutzte Fahrstühle mit Stimmen bestückt werden müssen, die nicht nur die jeweilige Fahrstuhletage verkünden, sondern auch noch über die Zustand der Fahrstuhltüren informieren. Studenten nämlich freuen sich über ein wenig akustische Hilfeleistung, wenn sie mal wieder ratlos im Aufzug stehen und nicht wissen, auf welcher Etage sich dieser befindet oder ob die Tür sich gerade öffnet oder schließt.

Allerdings wird mir gerade bewusst, dass Studenten nicht nur schlau genug sein könnten, um den leuchtenden Etagentasten die jeweilige Fahrstuhletage entnehmen zu können, ohne dass sie durch eine grammatikalisch inkorrekt sprechende Stimme darauf hingewiesen werden müssen, sondern dass einzelne Exemplare womöglich über eine weitere Eigenschaft verfügen, die jede Stimmmaßnahme – abgesehen von der inkorrekten Grammatik – rechtfertigt: Sie sind blind. Natürlich ist Otto Normalstudent [um mal einen wahrlich unschönen Begriff deutsche Alltagssprache zu missbrauchen] nicht blind, doch es gibt Ausnahmen und wäre äußerst unnett, des Sehens nicht Mächtigen die Informationen über die derzeitige Fahrstuhletage vorzuenthalten. So grausam bin ich nicht, lungere ich doch, was die Stärke bzw Schwäche meiner Augen betrifft, doch selbst in bemitleidenswerter Nähe zur Hund-Stock-Dreipunktarmbinde-Fraktion herum.

Andererseits sind die Blinden, wenn die schreckliche Fahrstuhlstimme nur für sie installiert wurde, eindeutig die Schuldigen, auf die sich mein anklagender Finger richtet, wenn ich mich mal wieder über das fehlende „Tür öffnet.“-sich beschweren möchte. Ich werde durch die Stadt laufen, auf jeden einzelnen Blinden mit meinem Zeigefinger deuten [was sicherlich wenig nützt, angesichts ihrer Sehschwäche] und lauthals die von Trübsal und Verzweiflung triefenden Worte proklamieren: „Die Blinden sind schuld! Die Blinden sind schuld!“

Allerdings sollte ich bedenken, dass die Blinden vermutlich mit mir leiden, nicht auf der Straße, den anklagenden Worten lauschend, sondern im Fahrstuhl stehend, das ungute Falschdeutsch vernehmend. Blinde sind schließlich nicht dafür bekannt, sich hundsgemein gegen korrekte Spache verschworen zu haben. Nein, vielmehr werden sie genauso sehr auf das fehlende „sich“ erpicht sein wie ich, weil sie zwar nicht mit den Augen, aber doch mit den Händen lesen können und somit vermutlich ein gutes Stück Literatur ebenso zu schätzen wissen wie einen grammatikalisch richtigen Aussagesatz. Vielleicht werden wir uns, sobald die Fahrstuhlstimme wieder ihr unsägliches Deutschimitat von sich gegeben haben wird, an den Händen fassen und gemeinsam weinen. „Blinde können zwar nicht sehen, aber weinen.“ werden die in der Bibliothek herumstromernden Studierenden staunen und hilfsbereit blütenweiße Taschentücher zücken und uns die salzigen Perlen [<= standardisiertes Tränensynonym] aus dem Antlitz wischen.

Ups, da ist mir doch in den vorangegangenen Satz ein Wort hineingeschlüpft, dessen es im allgemeinen und auch in meinem persönlichen Sprachwortschatz nicht bedarf: „Studierende“. Studierende sind Studenten. Bloß weil man der konsequenten Femininisierung aller Worte in Form eines Wortmitten-Is überdrüssig ist und auf „StudentInnen“ verzichten möchte, herrscht nicht automatisch Bedarf nach einem geschlechtsneutralen substantivierten Partizip.

„Es gibt aber Studenten, die den ganzen Tag lang in der Gegend rumgammeln und ihr Bafög versaufen, somit also gar nicht studieren! Und es gibt welche, die fleißig jede Vorlesung besuchen und tonnenschwere Bücher wälzen, als studieren. Da muß man doch differenzieren!“, mischt sich ein Kritisierender … äh … Kritiker ein. „Letztere Gruppe sind die Studierenden, die eindeutig geringer an Zahl sind als Studenten, weil sich ja jeder ein Student ist, der einen entsprechenden Ausweis besitzt, aber nicht jeder von denen wirklich studiert.“

Jaja!, entgegne ich äußerst unwirsch. Aber bloß weil ein Bauarbeiter mal biertrinkend und Bildzeitung betrachtend in der unverputzten Ecke sitzt, muß man doch nicht gleich zwischen Bauarbeitern und Bauarbeitenden unterscheiden. Außerdem ist das etymologisch betrachtet …
„Was?!“, unterbricht mich der Kritiker, der Fremdwörter nicht zu mögen scheint. Ich verbessere mich:
Wenn man sich die Sprachgeschichte des Wortes „Student“ betrachtet, stellt man schnell fest, dass der Wortstamm im lateinischen „studere“ beheimatet ist.
„Stimmt.“, meint der Kritiker, der mich diesmal verstanden hat. „Das sagte mein Professor auch immer: ‚Student kommt von studieren – sich bemühen.'“

Eben., antworte ich. Das Partizip Perfekt Aktiv, also das deutsche Partizip I, also „sich bemühend“, lautet im Lateinischen „studens“; im Genitiv, also im zweiten Fall, im Wes-Fall, „studentis“. Dort sieht man ihn schon, den Wortstamm, der für unsere Betrachtung von Bedeutung ist und zu unserem „Student“ führen wird. Er steckt im Partizip „sich bemühend“. Ein Student ist also ein Sich-Bemühender.
Will man aber aus dem Studenten einen Studierenden formen, so muß man ihn entweder zum Sich-Bemühen animieren oder erneut das Partizip bilden, diesmal jedoch in der deutschen, nicht in der lateinischen Sprache; um genau zu sein: von „studieren“, nicht von „studere“.

Dennoch ist das Ergebnis dasselbe: Ein „Student“ ist ebenso wie ein „Studierender“ nichts weiter als ein substantiviertes Partizip, abgeleitet vom lateinischen Wort für „sich bemühen“. Wozu muß man also „Student“ ersetzen, wenn der Ersatz, „Studierender“, nicht nur das Gleiche bedeutet, sondern auch länger und umständlicher ist?

Der Kritiker schweigt. Mein Vortag langweilte ihn wohl. Jaja, diese Kritiker: political correctness duldet zwar Pingelichkeiten, doch keine Berichtigungen. Ich jedoch sage: „Wenn pingelig, dann richtig!“ und ergänze: „Wenn Fahrstuhlstimme, dann grammatikalisch korrekt!“ Der Schaffner betritt das Abteil und meint: „Wenn Zugfahren, dann ohne Schuhe auf den Sitzen!“

Er hat recht. Beschämt stelle ich meine beschuhten Füße auf den Boden und reiche ihm meine Fahrkarte. Für einen Moment sehne ich mich danach, dass er diese nicht mit einem uninteressanten Datumsstempel, sondern mit einem gestanzten Loch versieht, so wie es einst üblich war. Ein Loch stünde meiner automatenbedruckten Bahnfahrkarte sicherlich prima. Doch er stempelt und verlässt das Abteil, ohne zurückzuschauen und zu bemerken, dass meine Schuhe schon wieder klammheimlich die kostbaren Zweite-Klasse-Sitze in Beschlag nahmen.

Böse Schuhe!, tadle ich matt, doch für heute habe ich schon genug Tadel verteilt. Außerdem sind es nicht meine Schuhe, sondern die ungünstig geformten Sitze, die Schuld daran tragen, dass ich mich genötigt fühle, meinem Leib in eine bequemere Verweil-Position zu suchen – welche die verbotene Schuhablage mit einschließt. Gerne würde ich aufstehen und durch den Zug laufen, meinen anklagenden Zeigefinger auf jeden einzelnen der unförmigen Sitze richtend, und rufen: „Die Sitze sind schuld! Die Sitze sind schuld!“

Doch in Anbetracht eines Zuges voller Sitzmöglichkeiten – selbst die Sitzmöglichkeiten der ersten Klasse erwirken die Schuh-auf-Sitz-Bewegung – und somit anstehender, aufwendiger Dauerbeschuldigung schweige ich lieber, lege mein Notizbuch weg und erfreue mich der beruhigenden, glänzenden Glattheit der vorhin aufgelesenen Kastanie.

I like Black Music – But another kind of…

[Im Hintergrund: Nargaroth – „Black Metal Ist Krieg“]

FFFfF: Tage

Der heutige Comic blubberte schon eine geraume Weile in meinem Schädel vor sich hin und wird vermutlich bei diversen Kritikern für die Reaktion „Der ist aber platt!“ sorgen.
Ich aber werde antworten „Stimmt!“ und fröhlich grinsen.

Und so.


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[Im Hintergrund: Danzig – „How The Gods Kill“]

Der miese Dance-Remix eines noch mieseren Popsongs

Ich spürte förmlich, wie mir das Geld in die Tasche kullerte.

Ich saß im Buchgeschäft und las – und war dabei, 7 Euro 90 zu sparen, weil ich die wenigen Max-Goldt-Texte, die ich im Buch „Der Krapfen auf dem Sims“ noch nicht kannte, nun konsumierte. Danach stellte ich das Werk ordnungsgemäß in das Regal zurück und ging, ohne irgendetwas gekauft zu haben. Noch nicht mal einen Automatenkakao hatte ich während meiner parasitären Ergötzung zu mir genommen.

„Wenn das jeder machen würde…!“
Macht aber nicht jeder. Oft genug schon war ich bereit, selbst nach längerem Probeschmökern, mein erwähltes Buch zur Kasse zu tragen – und mußte dort jedesmal warten, weil eben nicht jeder liest und kauflos geht.

Den Buchladen hinter mir lassend begegnete ich einem Bekleidungsgeschäft namens „ME“ mit Argwohn – was ein durchaus schönes Wort für etwas eigentlich wenig Positives ist. Doch ich rang mich durch, den Laden zu betreten und lässig hindurchzuschlendern. Lässiges Schlendern ist wichtig, denn mir mißfällt es, von Verkäufern und stilistisch dem Ladeninneren folgenden Kunden als der Eigentlich-Nicht-Hier-Reingehörende erkannt zu werden, der ich bin.

Ich mag es, Kleidungsstücke auszuprobieren, doch fürchte mich davor, unbekannte Läden zu betreten, die ausgestellten Stoffwaren zu beschauen und mich völlig fremd und somit unwohl zu fühlen – inmitten soviel unnützer Häßlichkeit.

Als ich die Schwelle hinter mir gelassen hatte, hörte ich auf, diese Angst zu begreifen. Das lässige Schlendern klebte unverrückbar an mir fest und mein beiläufiges Interesse erregte keine Verkäufer-Herbeieil-Aufmerksamkeit. Das Gleiten des Blickes ließ mich keine Hose in gesuchter Art entdecken,dafür jedoch einen neuen Grund für meine Angst – als ich plötzlich mit mir völlig unbekannten Kleidungsgrößenangaben konfrontiert wurde: Größe 48!?!

„Eigentlich will ich es gar nichts wissen.“, tröstete ich mich, als mein lässiges Schlendern zur kontrollierten Laden-Verlaß-Bewegung mutierte.
„Eigentlich sah die Hose ohnehin ungut aus.“, beruhigte ich mich, während ich „ME“ hinter mir ließ und nach Einkaufs-Neuland Ausschau hielt.
„Außerdem war die Musik schlecht.“, erschauerte ich nachträglich, mich des miesen Dance-Remixes eines noch mieseren Popsongs entsinnend.

Widerliche Lautsprecherabsonderungen waren stets ein guter Grund gewesen, eine Lokalität zu verlassen, und ich bewundere die Präzison aller Läden, die darauf Wert legen, mit angeblich kaufanregender, Musik imitierender Akustikuntermalung meinen Geschmack exakt zu verfehlen.

Vor dem „Opus“ hielt ich inne und fragte mich, ob es dort Damen- oder Herrenbekleidung zu erwerben gab. Seit jeher bin ich ein Verfechter deutlicher Trennungen zwischen den Geschlechtern – zumindest im Verkaufsbereich. Nicht nur, weil ich so imstande bin, anklagende Vortäge über die Unverhältnismäßigkeit der Dimensionen des dem weiblichen Geschlecht vorbehaltenen Einkaufbereichs im Vergleich zur Winzigkeit des für Männer reservierten zu halten. Nein, zusätzlich mißfällt mir die Vorstellung, an der Kasse darauf hingewiesen zu werden, daß die eigentlich perfekt passende Hose den Knopf auf der falschen Seite habe und demnach nicht für mich und meinesgleichen geeignet sei.

Ich lugte hinein und fand Damenbekleidung. Schon wollte ich mich empören, weil „opus“ doch das lateinische Wort für „Werk, Arbeit“ ist und lateinische Wörter auf „-us“ im Allgemeinen maskulinen Geschlechts sind. [manus, Hand, bildet eine Ausnahme.] Als dementsprechend ungünstig erachtete ich es also, ein Damenbekleidungsfachgeschäft mit einem männlichen Namen zu belegen, der zudem auch noch der Bandname des Interpreten eines der bekanntesten Partylieder, nämlich „Live Is Life“, war.

„Live Is Life“ ist übrigens eines der Lieder, von denen es nur eine Live-Version [Wie passend! Zufall?] zu geben scheint, keine „echte“. Marius Müller-Westernhagens „Freiheit“ gehört in dieselbe Kategorie.

Doch zurück zu Frauenläden mit Männernamen: Ist „opus“ wirklich männlich? Ich erinnerte mich undeutlich, daß dieses Wort eine Ausnahme darstellte, und beschloß, zu Hause entsprechende Nachforschungen anzustellen. Wenn mich nicht alles täuschte, war „opus“ gar ein Neutrum – was ja nun wieder „voll okay“ wäre.

Ich spürte das gesparte Geld förmlich in meine Taschen kullern, als ich die Wohnungstür aufschloß – denn ich hatte es letztlich weder für ein Buch noch für eine Hose ausgeben können.

FFFfF: Herbst vs Sommer

heutekeinvorwort
unddasnichtauszeitoderideenmangel


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[Im Hintergrund: Danzig – „Circle Of Snakes“ — Der Tag, an dem ich mitbekam, daß ich stets „Downfalling“ mitsang, wo es „Skull Forest“ hieß…]

FFFfF: Modisch

Anderthalb Kilogramm geknusperter Soßenalarm mit Eimerblubb verhutzelten heute ungefähr sechundeinzig fuchtelnde Angeberstößel ohne Begrüßung, weswegen unlängst oder auch im letztem Fahnenkompott niemand Geringeres als dessen ohnehin nicht unbedingt verlautbare Schalterstrategie bedingungslos und ohne Regenbogen verschafte. Keineswegs und vollständig ausweglos die verlierenden Papierspiegeln genesend bedurfte es schlichtweg letztgenannter Balkensaxophongläser, um nicht der Utopie rötester Flugsomat oder gar dessen lochverzehrender Schwippschwappschoppschwagermörder zu werden, ungeachtet seiner oder meiner beruflichen und äquatorialen Taubenverquirlungsopportunitäten.
Mindestens!

Und so.


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[Im Hintergrund: Rhapsody – „Symphony Of Enchanted Lands II: The Dark Secret“]

FFFfF: Die Schachtel

Heute fielen mir mehrere weniger gute Wortspiele ein. Eines davon lautet:
„Turin is better than Toulouse .“
Wenn man ein wenig herumnuschelt, erhält man:
„To win is better than to lose.“
Nun ja.

Die kaputte Hose von gestern ist unrettbar verloren. Leider verweilte ich abseite meines Hosenvorrates, hatte also nur diese dabei, als es geschah. Und alle hosenverkaufenden Läden hatten seit exakt 15 Minuten geschlossen.

Im Schrank fand ich jedoch die Hose, de ich zu meinem Abiball vor sieben Jahren angezogen hatte – und durfte feststellen, daß ich seitdem etwas zugenommen habe. Eine amüsante Feststellung, die allerdings meine Mami mit einem Seufzer quittierte – schließlich war sie es, die sich an die Nähmaschine setzte und das gute Stück umnähte.

Und so kehrte ich heute nach Magdeburg zurück, mit einem schwarzen Danzig-Shirt und Springerstiefeln, mit wehendem Haar und schwarzem Army-Rucksack – und einer [glücklicherweise schwarzen] Bundfaltenhose. Nett.

Und so.


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