FFFfF: Unter mir

Der heutige Comic entstand mehr oder minder sturmbedingt. Denn meine Bahnfahrt verlängerte sich letzten Freitag netterweise von viereinhalb auf über achteinhalb Stunden. Da ergab sich zwischendurch – als kurz vor dem Ziel kein Zug mehr fuhr und ich allmählich zu verzweifeln begann. Obwohl: Eigentlich verzweiflete ich nicht, blieb ruhig und ständig zuversichtlich. Und gutgelaunt.
Es lohnte sich. Letztlich kam ich an – und war noch immer strahlender Laune. Und um einen Comic reicher.

Und so.


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FFFfF: Lektion 4

Die vierte Lektion. Ich gebe zu, daß die bisherigen Tipps nicht wirklich hilfreich waren, doch der heutige ist wirklich gut…

Und so.


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FFFfF: Lektion 2

Ha! Versprechen gehalten. Heute gibt es die zweite Lektion im Fliegen-Lernen. Viel Spaß dabei

Und so.


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Ozean

‚Fang mich!‘
singt der Ozean
ich öffne alle Arme
vom Himmel stürzt ein wogend Blau
mir strömend sanft entgegen

ich fange
halte
halte still
als feuchte Flut die Hand benetzt
als zwischen weißgepreßten Fingern
ein Meer
ein Licht
ein Sinn
entsteht

‚Fang mich!‘
singt der Ozean
ich lächle stumm und halte
in meinem Arm
in meiner Hand
ein Blau aus sieben Himmeln

und wuchernd drönt der Wellen Schlag
mit Schaum an die Gestade
die Flut erwacht an meiner Brust
erbauend tausend Türme

in meiner Hand erwacht der Tag
Geschichten summen leise
von Salz und Tang
von Endlosblau
und Gutem
das da werde

‚Fang mich‘
singt der Ozean
mein Lied versinkt in seinem
er schwillt und wächst in meinem Arm
und reißt die Tränen fort

die Flut umspült mich
fängt mich ein
das Meer ertränkt die Sinne
und Gischt erhellt mein lachend Haupt
und Naß erqickt die Seele.

Das weite Blau aus meiner Hand
quillt rasch und licht zu Wellen
und jede Woge
jede Flut
reißt mich vom Nichts ins Sein.

[Im Hintergrund: Empyrium – „A Retrospective“]

FFFfF: Lektion 1

Feder und Tusche habe ich mal beiseite gelegt. Dennoch mache ich wahr, was ich bereits andeutete: Die Fortsetzung der gestrigen Thematik: Fliegen.
Wieviele Lektionen es geben wird, ist noch nicht gewiß. Ich verspreche aber: Mindestens noch eine.

Und so.


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Hier

… benutzen Straßenkehrer noch echte Reisigbesen – und ich frage mich jedesmal, wenn ich ihrer gewahr werde, ob diese hinsichtlich Preis und Funktionalität besser seien als heutzutage eigentlich übliche Besen oder ob jahrelange Besenforschung vergebens waren, weilte Besen doch besser kehren als neuartige…

… gibt mir ein Dönermann ungefragt Studentenrabatt [Sehe ich wirklich soo studentisch aus?], der den Dönerpreis exakt auf das Niveau senkt, das bei allen anderen Dönermännern [und -frauen!] üblich ist.

… verlangt man bei der außerortlichen Walddurchfahrt eine Höchstgeschwindigkeit von 40 km/h in unangenehmeren Kurven und begründet dies mittels eines Schilds mit der Beschriftung „Darum 40 km“ [Die falsche phyiskalische Einheit berührt mich längst nicht mehr.], das jedoch am linken Straßenrand steht und wohl ein verunfalltes [brennendes?] Auto zeigt, welches jedoch schwer zu erkennen ist – insbesondere weil man, wenn man das Schild betrachtet, den Blick auf die scharfe Kurve auf gefährliche Weise vernachlässigt und alsbald in den Leitplanken zu enden droht.

… neigt man dazu, die Kunden bei Kartenzahlung nicht mehr darüber zu informieren, wie sie das Kartenzahlungsgerät [„Karte reinstecken. Warten. Pin eingeben. Einmal/Zweimal Bestätigen.“] zu handhaben haben [Stottere ich?], was mich verwundert, weil doch verschiedene Geräte unterschiedlichst zu bedienen sind und mich zuweilen etwas unschlau aussehen läßt, zum anderen aber auch erfreut, weil den Kunden somit unterstellt wird, sie hätten die nötige Intelligenz, um dieses Gerät hilfsbefreit nutzen zu können.

… sind niemals ausreichend Saturn-Kassen besetzt.

… stellt man an Straßenränder einmetergroße Comickinder auf, die lachend in Begriff zu sein scheinen, auf die vielbefahrene Straße zu rennen. Ich überlege bei jeder Sichtung, ob ich mit ihnen [oder – ob des geringen Zeichenrealismus‘ – über sie] lachen soll – und somit verkehrsriskanter Unaufmerksamkeit fröne oder ob ich mich während meiner Geschwindigkeitsübercshreitung standesgemäß erschrecken, panisch auf die Bremse, das Auto schlingern und auf den Fußweg ausbrechen lassen soll, wo ich ein oder zwei spielende Kinder überrolle.
Daß nach einem solchen „Schild“ ein Blumenladen mit einem in ähnlichem Stil gezeichnete, fast manngroßen Gärtner wirbt, der eine Tafel in der Hand hät [„Im Angebot: Grabgestecke“] verwirrt mich zusätzlich.

[wird evtl fortgesetzt]

FFFfF: Der große Traum

Der heutige Comic setzte sich unlängst im Zug einfach so in meinen Schädel. Ich warf ihn hin udn her, bis er letztlich so gelang, wie ich es mir ersehnte. Nun brauchte ich ihn nur noch zeichnen [erneut mit Feder und Tusche], und der Gedanke erwachte in mir, daß die Thematik es vielleicht wert wäre, in weiteren Comics behandelt zu werden.

Mal schaun…
Und so.


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Wer denn sonst?!?

In der Firma, in welcher in derzeit hin und wieder verweile, ist es üblich, seine Zettelei und sein Werkeln mit dem eigenen Kürzel zu verzieren, auf daß zu späteren Zeitpunkten einfachst möglich sein wird, den Urheber/Schuldigen/.. zu entlarven. Da es üblich ist, jenes Kürzel aus den ersten beiden Buchstaben des Nachnamens zu bilden – falls noch nicht anderweitig vergeben – ist mir vergönnt, in jedem selbstgeschriebenen Programm/Dokument/… zu entdecken, was mich stets zu erheitern vermag:
Author: me.