FFFfF: Nach oben

Mir wurde zugetragen, daß die letzten beiden Comics recht ähnlich waren. Tut mir leid; irgendwie war ich mir dessen nicht bewußt gewesen.

Heute saß ich im Park und durfte abgesehen von einem nahe an mir vorbeihoppelnden Wildkaninchen einen Marienkäfer beobachten, der es amüsant fand, wahlweise meine zeichnende Hand oder mein bekritzeltes Blatt zu bevölern. Vermutlich wollte er mich dezent darauf hinweisen, daß ihm mal wieder eine größere Rolle in meinem Comic zusteht.

Nun ja.


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[Im Hintergrund: Farmakon – „A Warm Glimpse“]

FFFfF: Mücken

Heute konnte ich die erste Visitenkarte loswerden. Ganz toll. Ich geh nie wieder ohne aus dem Haus.

Nicht minder toll ist, daß der heutige Fred im Espresso-Kartell in Magdeburg entstand, an frischer Luft, hin und wieder durch lärmende Deutschlandfeierer in meiner Konzentration gestört.

Erwähnt sei auch, daß ich gestern Nacht eine Fledermaus sah. Na gut; ich hörte ihr Flattern/Geräusch, meine Begleiterin nahm sogar einen grauen Schatten über uns wahr. Die Fledermaus drehte imemr wieder eine Runde, bevor sie sich ins Dunkel des eines Baumes zurückzog. Ich war begeistert.

Weniger begeistert war ich von den vielen Mücken, die uns zeitgleich umschwirrten und stachen. Es gibt kaum ein unangenehmeres Geräusch als das Summen eines Insekts im Ohr…

Und so.


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[Im Hintergrund: Farmakon – „A Warm Glimpse“]

FFFfF: Treibsand

Gestern weihte ich meinen neuen „Stabilo ’s move“-Fineliner ein. Das ist der orangefarbene mit dem ergonomischen Griff, von dem die Werbung behauptet, daß er noch so oft auf die Spitze fallen kann, ohne daß sie kaputtgeht.

Es ist schon ein paar Jahre her, da besaß ich einen solchen Fineliner und mußte ihn natürlich vor allen Freunden und Bekannten demonstrativ auf die Spitze fallen lassen. Irgendwann war er dann kaputt, und ich habe mich sehr über meine Blödheit geärgert.

Den neuen Fineliner werde ich sorgsam behandeln. Ich hoffe, er dankt es mir, indem er seine Spitze nicht ausleiern läßt. Handelsübliche Fineliner zeichnen nämlich nach einer Weile fast so breit wie usprünglich – wenn man sie so beansprucht wie ich.

Wenn also der ’s move [Was für ein blöder Name!] durch seine rückziehbare und daher gewöhnungsbedürftige [aber trotzdem okaye] Spitze selbige schont und nicht zusätzlich verbreitert, werde ich diesen Stift lobpreisen. Ein bißchen zumindest.

Und so.


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[Im Hintergrund: Children Of Bodom – „Hatebreeder“]

FFFfF: Winzig

Ich habe mir jetzt Visitenkarten gedruckt. Natürlich keine echten Visitenkarten, auf denen ich mit Doktortiteln und Faxgerätbesitz prahle, sondern Fred-Visitenkarten, beinhaltend – in Frederick-Schritart – den Namen des Frederick-Comics und dessen Internetadresse. Mehr nicht.
Selbst entworfen und selbst gedruckt.

Mit diesen Visitenkarten werde ich all jene bestücken, die mich fragen, wo denn der tolle Comic, den ich zeichne, zu finden sei. Passiert nicht oft, aber manchmal.

Außerdem sei erwähnt, daß heute Fred ein Tor schoß. Natürlich nicht die Fledermaus, sondenr ein brasilianischer Stürmer, der außerdem eigentlich Fredericko Sonstwas heißt, aber auf seinem Trikot „Fred“ zu stehen hat…

Und so.


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Tageswort Nr. 36: Nachtischlampe

Auf den ersten Blick bietet dieses Wort nichts Besonderes:

Nachtischlampe

Doch dann macht’s [klick] … und die Nachtischlampe erstrahlt in leckerstem Glanze. Ich habe keine Ahnung, ob die Lampe selbst der Nachtisch ist oder nur den Nachtisch beleuchtet, finde aber das Wort äußerst amüsant.

Daß man das Ganze auch als „Nachti-Schlampe“ lesen könnte, halte ich dagegen für nicht unbedingt erwähnenswert…

[Im Hintergrund: Battlelore – „Where The Shadows Lie“ — ein irgendwie recht unausgegorenes Werk, das sich nicht entscheiden kann, was für Musik es nun eigentlich beinhaltet…]

FFFfF: Nackt

Meine Nerven haben sich etwas beruhigt. Zwar bin ich noch immer nicht zu humoristischen Glanzleistungen fähig, aber immerhin bedurfte es heute keiner großen Überwindung, den Fred-Comic zu ersinnen.

Da ich meinen Scanner entliehen hatte, durfte mein Mitbewohner erstmal einen Comic einscannen. Was für eine Ehre. Davon wird er bestimmt noch seinen Enkeln und Urenkeln erzählen…

Und so.


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FFFfF: Sommer

Ich glaube, das ist erst das zweite Mal in der Geschichte dieses Comics, daß ich vor die nicht leicht zu bewältigende Aufgabe gestellt wurde, mit unermeßlich schlechter Laune etwas Amüsantes zu fabrizieren.

Für einen Augenblick war ich versucht aufzugeben, den heutigen Comic auf morgen zu verschieben. Doch dann empfand ich es als Herausforderungen, meine Humorferne zu durchbrechen und in mir nach Lustigem zu suchen.

Und tatsächlich wurde ich fündig. Und tatsächlich entschlüpfte mir ein klitzekleines Lächeln.
Immerhin.

Und so.


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P.S: Das war der 270. Comic.

FFFfF: Bücher

Heute stellte ich fest, daß ich in letzter Zeit recht viel lese. Nun ja, ich bekam ja auch unlängst haufenweise Bücher geschenkt, und es ist nicht leicht, alle zu lesen, wenn nebenbei noch begeisternde Eigeneerwerbungen darauf warten, verschlungen zu werden.

Ich gebe mein Bestes.
Und so.


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[Im Hintergrund: Sternenstaub – „Destination Infinity“]

Morgendlicher Ohrwurm 40: Friedrich, Ulrich, Cäsar, Kaufmann

Es gibt Lieder, die ich in- und auswendig kenne, obwohl ich sie nicht ein einziges Mal bisher freiwillig hörte.
Die Red Hot Chili Peppers haben haufenweise dieser Lieder produziert, und obwohl ich im Besitz keines einzigen Werkes dieser Band bin, obwohl ich mir niemals eine Cd von ihnen kaufen werde, obwohl ich, selbst wenn ich alle Alben besäße, sie mir niemals von selbst anhören würde, kenne ich doch die meisten Lieder.
Mitbewohner fetzen schon, insbesondere wenn ihr Musikgeschmack ein anderer und trotzdem kein schlechter ist.

Es ist ohnehin erstaunlich, bei wievielen Lieder man mitzusingen imstande ist, obgleich man weder Lied noch Interpreten sonderlich gutheißen kann oder jemals Geld für eines von beiden verschleuderte. Bei mir ist sicherlich das stets dudelnde Radio im Wohnzimmer meiner Eltern Schuld gewesen. Unter anderem.
Ich habe beispielsweise keine Ahnung, weshalb ich große Teile von Tic Tac Toes „Warum?“ problemlos rezitieren/“rappen“ kann.

Ebensowenig weiß ich, weshalb ich, als ich heute erwachte,
Bloodhound Gang – „F.U.C.K.“
im Schädel klingen hörte, obwohl es Wochen her sein muß, seit ich den Song das letzte Mal vernahm – und dann noch nicht einmal freiwillig und mit Sicherheit unvollständig. Naja, immerhin ist das wohl besser, als mit irgendeinem Schlager von Nicole&Co. aufzuwachen…

[Im Hintergrund: In Flames – „Come Clarity“]|/small>

FFFfF: Reflektion

Es ist ertaunlich. Kaum bin ich draußen, außerhalb meiner vier Wände, bin ich hochmotiviert, willens, alles zu erledigen, was ich so lange schon aufschob. Und tätsächlich gelingt es mir manchmal, die Motivation in Bruchstücken heimzutragen.

Dann erledige ich schnell etwas Leichtes, Einfaches, und wundere mich darüber, wie leicht und einfach es war und warum ich das nicht längst schon erledigt hatte.

Doch meistens sitze ich im heimischen Chaos und warte auf Nichts. Darauf, daß ich anfange. Ungut.

Immerhin ist die Motivation täglich groß genug, um einen Comic zu ersinnen und fertigzustellen. So auch heute, wenngleich etwas früher als gewohnt… [Aber nicht wegen der WM oder so.]

Und so.


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