FFFfF: Der Albtraum

Es sieht fast so aus, als würde ich ständig die Hilfe anderer brauchen, um den täglichen Fred zu produzieren. Keine Ahnung, ob das stimmt. Sicher ist, daß hin und wieder nette Menschen Ideen liefern, Wörter oder Themen, die mich zu Gedankenspielen verleiten udn zuweilen gar einen Comic erwirken.

Ich beschwere mich nicht darüber, nein, mich freut es, weil es letztlich immer noch ich bin, der sich den eigentlichen Comic ersinnt. Nur fertige Comic-Ideen will ich nicht hören.

Danke gilt heute wieder der lieben Kate, die gleich zwei Gedanken einbrachte, von denen ich einen verwertete. Das bewahrte den armen Fred übrigens davor, nicht nur seinem vergangenen und zukünftigen, sodnern auch seinem gegenwärtigen Ich zu begegnen…

Und so.


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[Im Hintergrund:Nocte Obducta – „Schwarzmetall – Ein Primitives Zwischenspiel“]

FFFfF: Begegnung II

Dank rebella, die mich auf den Gedanken brachte, gibt es heute eine Art Fortsetzung zum gestrigen Comic.

Außerdem sei erwähnt, daß ich jetzt stolzer Besitzer eines Notebooks bin. Es hat einen leichten Knacks, und der Akku hält nur eine halbe Stunde, doch ich habe es geschenkt bekommen – sozusagen als Dank für diverse Zeichnungen, die ich für eine Freundin anfertigte. So langsam lohnt sich die Krakelei…

Und so.


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Stock

Nachdem es bereits eine Weile in der Gegend herumschwirrte, warf mir nun die geschätzte Frau Doe ein fragenschweres Stück Holz an den Schädel:

Warum bloggst Du?
Ich blogge, weil ich schreibe. Und zeichne. Der Blog gibt mir die Möglichkeit, zum einen das, was ich ohnehin von mir geben würde, auf eine Plattform zu stellen, auf der sich nichts weiter als Morastscher Kram befindet, zum anderen, mich selbst zu befruchten, weil der Blog ja danach lechzt, mit Inhalten befüllt zu werden.
Ich blogge vorrangig für mich, weil ich es mag zu schreiben und zu zeichnen, weil ich es liebe, irgendwelchen Un- oder Tiefsinn zu erdenken und in die Welt hinauszuposaunen. Und manchmal antwortet die Welt, reagiert, und verschafft mir das Geühl, etwas vollbracht zu haben, das nicht nur mir zusagt. Das ist viel wert.

Seit wann bloggst Du?
Schätzungsweise seit dem 31.01.2005, beginnend bei myblog.de, dann zu twoday.net fliehend.

Selbstportrait?

ich

Sieht zwar kaum aus wie ich, aber man erkennt tendenzielle Tendenzen.

Warum lesen Leser Dein Blog?
Weil es existiert. Ohne seine Existenz fiele den Lesern die Lektüre sicherlich schwer.
[Was für ne blöde Frage!]

Welche war die letzte Suchanfrage, über die jemand auf Deine Seite kam?
Keine Ahnung. Normalerweise kümmere ich mich nicht darum, wer was bei mir zu finden erhoffte. Und im Augenblick spinnt auch das Counter-Dingens, so daß ich die Antwort vorerst schuldig bleiben muß.

Nachtrag: Die neueste Suchanfrage lautet „homophob“. Na toll.
[Ich sehe gerade, daß bei google mein Blog Platz 1 im homophob-Pageranking zugewiesen bekam. Ich bezweifle, daß ich davon begeistert sein sollte…]

Welcher Deiner Blogeinträge bekam zu Unrecht zu wenig Aufmerksamkeit?
Ach, keine Ahnung. Dazu müßte ich jetzt mich durch das Archiv wühlen und nach Einträgen suchen, die ich wirklich gut fand. Ich würde sicherlich ein paar finden, doch für gewöhnlich traure ich mangelnden Reaktionen nicht hinterher. Zuweilen wundert mich, daß von mir für gut befundene Fred-Comics keine Kommentare bekommen. Allerdings bin ich mir auch dessen bewußt, daß es einfach albern ist, bei jedem einzelnen Comic zu schreiben, ob er nun besser oder schlechter war.
Es fehlen mir also ausreichend Gründe für eine Beschwerde, so daß ich geneigt bin, mit dem Kommentar-Ist-Wert zufrieden zu sein.

Dein aktuelles Lieblings-Blog?
Ich habe schon früher diese komischen Poesiealbumsfragen gehaßt, in denen nach Lieblingswurst, Lieblingsnasenloch und Lieblingsmohrrübensalat gefragt wurde. Ich habe keinen Lieblingsblog, aber es gibt es paar wirklich tolle.
Rebellas Krimskrams mag ich sehr gerne, die Texte von Frau ungesagt nicht minder. Die Allee der Spackonauten bekommt von mir das Attribut „fetzig“, und was der Till zusammenkrakelt, fällt vermutlich in dieselbe Kategorie.
Doch bevor ich hier die halbe Bloggerwelt mit Moratschem Geschleime in sphärische Höhen lobe, schweige ich lieber.

Wieviele Feeds hast Du abonniert?
Äh… 35. Erstaunlich; ich hätte nicht gedacht, daß es so viele sind.
Allerdings sei erwähnt, daß ein paar ziemlich inaktive [oder gar verstorbene] Blogs dabei sind, so daß das tägliche Lesepensum bei weitem nicht so groß ist wie angesichts einer solchen Zahl zu vermuten wäre…

Welche Blogs hast Du zuletzt gelesen?
Zuletzt rebella.twoday.net,
davor ungesagt.net
und davor die Allee der Spackonauten
[Mir gefällt die Deckungsgleichheit zu den Lieblingsblogs…]

An welche vier Blogs wirfst du das Stöckchen weiter?
Meiner Faulheit frönend gestehe ich ein, daß mir wenig daran liegt zu recherchieren, wer denn bisher stockfrei durch die Kante lief, wer bereits von einem umherwirbelnden Ast erschlagen wurde und wer sich solcher Dinge prinzipiell enthält. Ich beschließe daher, zur Stocksackgasse zu mutieren und niemandem weiterzureichen, was allmählich zu schimmeln beginnt.
Sollte sich jedoch jemand wagen, das morsche Stöckchen meinem Klauenpfoten zu entreißen, so werde ich mit Sicherheit nicht kläffend hinterhereilen, sondern ein schulterzuckendes „So ist das Leben eben.“ in mich hineinbrummen [und mich natürlich über den winzigen Reim freuen].

[Im Hintergrund: Nocte Obducta – „Galgendämmerung – Von Nebel, Blut und Totgeburten“]

FFFfF: Begegnung

Damit nicht noch mehr Harry-Potter-Assoziationen hervorgerufen werden, habe ich Fred seinen schicken Zaubererhut für heute mal wieder an den Nagel [Ein Nagel in einer Höhlenwand? Wie kommt der denn da hin?] hängen und sich mit eienr anderen Thematik beschäftigen lassen.

Ich danke der lieben Janet für das Wort „Paralleluniversum“, das Eingebung genug war, um den heutigen Comic zu erwirken…

Und so.


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[Im Hintergrund: I Am X – “ The Alternative“]

In letzter Sekunde

Möglicherweise bin ich ein Spinner, vielleicht lebe ich aber auch plan- und rücksichtslos vor mich hin. Fest steht, daß ich dazu neige, Dinge in letzter Sekunde erledigen zu wollen.

Beispielsweise geschieht es nicht selten, daß ich auf die Uhr schaue und feststelle, daß ich, ginge ich jetzt los, ein paar Minuten zu früh am Treffpunkt ankommen würde. Eigentlich empfände ich das gar nicht als sonderlich schlimm; mir macht es wenig asu zu warten, weiß ich mich doch ausreichend mit Buch, Blatt und Beobachtung zu beschäftigen, um Langeweile nicht zu kennen. Doch das rechtzeitige, nein: überrechtzeitige, Losgehen mißlingt immer, finde ich doch stets noch einen unbedeutenden Grund, mich ein paar Minuten lang zu beschäftigen. Die paar Minuten jedoch geraten länger als erdacht, so daß ich mich letztendlich mit Eile und Hast bepflastern muß, um rechtzeitig eintreffen zu können.

Zu jeder mir unbekannten Strecke wird irgendwann eine Zahl in meinem Kopf auftauchen, ob recherchiert oder geschätzt, welche die genaue Minutenzahl angibt, die ich theoretisch von ort A zu Ort B benötige. Komme ich trotzdem zu spät, so habe ich spätestens, wenn ich diese Zahl wieder aus meinem Schädel abrufe, vergessen, daß diese sich als nicht ausreichend erwiesen hatte.

Beispielsweise kann ich die Strecke Zuhause-Uni mit dem Rad innerhalb von zehn Minuten schaffen – allerdings nur mit hoher Geschwindigkeit und unter der VOraussetzung, daß ich bereits voll bekleidet bin und das Rad abfahrbereit auf dem Hof steht. Doch irgendetwas in mir will, daß ich die zehn Minuten als prinzipielle Berechnugnsgrundlage nehme – und erst zehn Minuten vor erforderlicher Ankunftszeit anfange, mir die Springersiefel [jeweils etwa eine Minute Anziehzeit] überzustülpen.

Unlängst konnte ich zusammen mit G erproben, daß es mir gelingt, die Stiefel genau in dem Zeitraum anzuziehen, die der Fahrstuhl in einem Wohnhaus benötigt, um von der 18. Etage ins Erdgeschoß zu gelangen. Kurz bevor die Türen sich im Erdgeschoß öffneten, stand ich vom Boden auf – nun endlich vollständig bekleidet und ob der auf den letzten Drücker gleungenen Tat grinsend.

Eigentlich wollte ich vorhin längst losgeeilt sein und meine Fotos abgeholt haben. Natürlich stellte ich erst 18.21 Uhr fest, daß ich noch immer untätig herumsaß – und der Abholladen schloß 18.30 Uhr. Socken aus, Flipflops anstelle von Stiefeln, Treppe heruntergestürmt [Das dauert allein eine halbe Minute.], Fahrrad abgeschlossen [„abgeschlossen“ als Gegenteil, nicht im Sinne von „angeschlossen“], in die Pedale getreten, in die Laden geeilt – und gerade noch rechtzeitig gewesen. Ich hatte eigentlicht nicht daran geglaubt, daß das gelingt.

Erstaunlicherweise klappt derartiges aber meistens. Ich komme selten zu spät. Irgendwie gelingt es mir stets, zumindest bei Wichtigem, mich in den vorgegebenen Zeitrahmen hineinzuquetschen, obgleich es anfangs unmöglich aussah.

[Daß ich bei Ankunft dann Weltmeere ausschwitze und mit Gabbabeatherzen nach Luft schnappe, halte ich für vernachlässigbar. Ich war pünktlich – das allein zählt.]

Im Laufe des heutigen Abends wird G hier eintrudeln. Soeben duschte ich des Tages Schweiß und Gestank von mir fort, und so sitze ich nun im Bademantel in meinem Zimmer. Die Frage, die sich mir dabei aufdrängt, ist folgende:
Würde ich es schaffen, in der Zeit, die G braucht, um die Treppen hinaufzueilen [Und er eilt tatsächlich!], mich des Bademantels zu entledigen und in normale Klamotten zu schlüpfen…?

[Im Hintergrund: Muse – „Black Holes And Revelations“]