FFFfF: Toll

Mannomann, bin ich müde. Das Zeichnen des heutigen Freds dauerte daher unerträglich lange. Aber immerhin dauerte die Ideenfindung selbst nur einen Augenblick, nämlich ungefähr so lange, wie ich brauchte, um Gs Telefonnummer zu wählen – die ich im Schlaf zu tippen vermag.

Und so.


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[Im Hintergrund: Depeche Mode – „The Singles 86-98“]

FFFfF: Frage

Heute taucht schon wieder eine berühmte Person innerhalb des Comics auf. Jedoch ist nicht zu befürchten, daß dies ein allegmeiner Trend werden wird, sondern ist eher einer spontanen Idee geschuldet, die mich beim heutigen Duschprozeß fand. Und tatsächlich mußte ich für den heutigen Comic Quellenarbeit leisten, also recherchieren und so…


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FFFfF: Schnell

Heute war wieder einer dieser Tage, an denen ich vor Freude aufsprang, weil mir der neue Comic eingefallen war. Allerdings sei erwähnt, daß es unnütz ist, in ihm nach einem tieferen Sinn zu suchen…

Ach ja: Es handelt sich heute um die Nummer 330.
Edit: Verzählt. Doch erst Nummer 329.

Und so.


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[Im Hintergrund:Hypocrisy – „The Arrival“]

Mit positiver Sehnsucht behaftet

Ich sehe nicht, was meine Augen mir zeigen, erblinde beim Anblick der Straßen, Menschen, Gebäude um mich herum, lächle in mich hinein, als gäbe es nur den Mikrokosmos meiner Gedanken, nein: meiner Gefühle. Ich erahne, daß die Außenwelt mich erreicht, mich berührt, mich zu berühren hat, notwendig ist: Es bedarf der nächtlichen Finsternis, durch künstliches Licht zu halbem Dunkel geschmälert; es bedarf der Lärmlosigkeit, des Halbschweigens der Menschmaschinengeräusche; es bedarf der Temperaturen, des kühlen Windhauchs, warm genug, um mich des Sommers zu erinnern, kalt genug, um mich in Wohlbefinden zu suhlen.

Ich bin zufrieden, zufrieden mit dem, was ist, was mich umgibt. Vielleicht, weil ich die Welt vergessen habe, sie zur Randbemerkungen in meinem Lebensroman degradierte; vielleicht, weil ich bemerke, daß sich ein Lächeln in mein Gesicht geschlichen hat; vielleicht, weil ich einen Teil meiner selbst wiederentdeckte, den ich längst vergaß, den zu spüren ich mich nicht mehr zu entsinnen vermocht hatte.

Ich sehne mich, weiß nicht, wonach, weiß nicht, wohin, doch sehne mich, nicht fort, nicht weg, nicht tiefer. Ich suche keine Richtung, suche keinen Weg, sehne mich einfach. Schmerzlos, ungebunden, fast frei. Ich hatte vergessen, daß es sie gibt: die Sehnsucht ohne Pein, positive Sehnsucht nach dem Ungreifbaren, das Lächeln, das sich eigentlich nur nach innen richtet, wenngleich es nach außen hin geheimnisvoll funkelt. Ich hatte vergessen, daß es mich gibt, diesen Teil von mir, den ich immer liebte, genoß, den ich mich in Nächten wie dieser, in anderen Momenten der Stille, hingab, in denen ich badete, als wären sie die wahre Essenz meines Seins, als wären sie der erste Schritt zur Erfüllung des Möglichen. Ich hatte vergessen, wie es sich anfühlt, sich der eigenen Liebe bewußt zu sein, der ungerichteten Liebe, dem überschäumenden Wollen, dem berauchenden Können, dem Sehnen.

Ich entsinne mich deiner, erinnere mich, daß ich in solchen Augenblicken deinen Namen, dein Gesicht heraufzubeschwören, dir zuzulächeln pflegte, in welcher Ferne du auch verweiltest. Ich ließ dich teilhaben an mir, an meiner Sehnsucht, von der ich unendlich viel zu haben schien. In solchen Augenblicken suchte ich dich, fand ich dich, obgleich du niemals davon auch nur ahntest.

Heute schweige ich, verweile, entweiche nicht, suche nicht. Namen- und gesichtslos, frei von Schmerzen, frei vom Jetzt, betrete ich die nächtliche Straße und sonne mich im Halbdunkel, sonne mich in der Sehnsucht, die ich war. Irgendwo am Rande des Horizonts taumeln Menschen ihren Schicksalen davon, doch ich bin längst blind. Wie hatte ich leben können, ohne dieses Leuchten in mir, dieses Erblinden, dieses Sehnen zu vermissen, ohne dieses Lächeln zu erdenken, das nur mich zu finden weiß? Ich entsinne mich, irgendwann deinen Namen gerufen zu haben, immer wieder, als hätte er meine Sehnsucht mit sich getragen, meinen Traumwandel, irgendwo zwischen Horizont und mir, entsinne mich, alte Worte, alte Bilder getrunken zu haben, als könnte ich dem süßen Geschmack des Gestern seine Bitterkeit entreißen. Ich entsinne mich deiner, als Fluchtpunkt, als unberührbarer Halt.

Heute jedoch ist es anders, bin ich anders. Ich flüstere wortlose Silben, lächle mir entgegen und tanze, bewegungslos schweigend. Ich bin hier, denke ich zufrieden und tauche tiefer in meine Sehnsucht.

FFFfF: Tage

Zum heutigen Comic gibt es zwei, nein: drei, Dinge mitzuteilen:

1. Ich bin mir dessen bewußt, daß ich heute mal wieder einen überkreativen Comictitel vergab.

2. Vielleicht ist es bereits aufgefallen: Ich liebe es, wenn Fred [oder Käfer] ins Publikum schaut. Heute besonders.

3. Ursprünglich sollte im letzten Panel „schlechte“ stehen. Aber ich dachte mir, daß die jetztige Variante die schönere sei, nicht zuletzt weil sie besser zu Fred paßt.

Und so.


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[Im Hintergrund:Depeche Mode – „Playing The Angel“]

FFFfF: Mägen

Heute ist mir ein klitzekleiner Fehler unterlaufen; kein Fehler im eigentlichen Sinne; nichts Bösartiges, Weltbewegendes. Ich habe mich nur einer Rechtschreibung bedient, die ich längst automatisierte – obgleich sie offensichtlich falsch ist.

Aber ich liebes es nunmal, das Wort „doof“ auf etwas … andere … Art zu schreiben…

Und so.


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[Im Hintergrund:„Sideways“]

FFFfF: Brzzl

Irgendwie scheint mir heute gar nichts einigermaßen Interessantes, zu Fred Passendes einzufallen, das ich der Welt als Comicvorwort kundtun könnte. Daher beschließe ich, dem eigenen Beispiel vom gestrigen Tage folgend, das Vorwort heute wegzulassen. Es sei mir verziehen.


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[Im Hintergrund:Eisregen]

Passierte Tomaten

Das Wort passieren fiel mir heute angenehm auf, als ich mir seiner Dreifachbedeutung bewußt wurde.
Tomaten oder andere Dinge können beispielsweise folgendermaßen mit passieren in Verbindung gebracht werden:

  • Was ist denn den Tomaten passiert?.
    [Was ist denn mit den Tomaten geschehen?]
  • Ich passierte die Tomaten.
    [im kulinarischen Sinne; angeblich heißt „passieren“: „Flüssigkeiten durch ein Sieb oder Tuch streichen um die gröberen Teile zurückzuhalten“ — bei Tomaten stelle ich mir das schwierig vor…]
  • Ich passierte die Tomaten.
    [Ich lief an den Tomaten vorbei.]