Drei Mal

Ich bin mir dessen bewußt, daß eine erhöhte Anzahl untereinander konkurrierender Unternehmen sich für potentielle Kunden positiv hinsichtlich der Preise zu bezahlender Leistung auswirken kann. Allerdings kann ich nicht umhin einzugestehen, daß die Verteilung des Paketpostverkehrs auf mehrere verschiedene Unternehmen nicht nur Vorteile mit sich bringt.

In den letzten fünfzehn Minuten klingelte es bereits drei Mal, und jedesmal stürmte ich zur Tür und die Treppenstufen hinab [Bis zum Erdgeschoß sind es immerhin 103.], um ein Paket in Empfang zu nehmen, und anschließend wieder nach oben zu eilen.
Wie soll ich jemals effektiv arbeiten, wenn ich ständig derart unterbrochen werde?

[Daß 2/3 aller Pakete gar nicht an mich, sondern an irgendwelche, mir unbekannten Hausbewohner adressiert sind, erwähne ich besser üebrhaupt nicht…]

[Im Hintergrund: Tristania – „World of Glass“]

FFFfF: Das Loch

Es stellte sich heraus, daß die Frederick-Schriftart, die ich unlängst produzierte, noch haufenweise Fehlerchen beinhaltet, die ich aufgrund mangelnder Benutzung nicht bemerkte. Ich verspreche, das auszubessern. Aber nicht jetzt, hier und heute. Demnächst.

Ansonsten sei erwähnt, daß ich für einen kürzlich ausgeführten Comic-Auftrag entlohnt wurde – eine Premiere für mich und meine klitzekleine Ein-Mann-Firma. Auch steht seit heute morgen fest, daß ich auch in Zukunft desöfteren gegen Bezahlung Comics fabrizieren darf.
Vielleicht werde ich nun endlich berühmt.

Mit Frederick hat das übrigens nichts zu tun – wenn man davon absieht, daß ich der Zeichnende bin und dementsprechend den Comics meinen Stil aufpräge und daß ich die Kenntnisse, die ich beim Schaffen des einen Comics erwerbe, sicherlich auch auf den anderen anwenden werde.

Aber Fred selbst bleibt kostenlos und täglich neu.
Und so.


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[Im Hintergrund: Tristania – „Widows Weed“]