FFFfF: Der Grund

Wie ich bereits erwähnte und bestimmt auch schon auffiel, neige ich dazu, die Comics vorzuveröffentlichen, um bei meinen Reisen und meiner zuweilen auftretenden Internetferne nicht immer unter dem Zwang zu stehen, einen Scanner mitzuschleppen oder aufzutreiben – von Notebook und Internetanbindung ganz zu schweigen.

Diese Vorveröffentlichung nimmt mir ein wenig Druck, weil ich dadurch zuweilen an einem Tag mehrere Comic zeichne und veröffentliche, an anderen Tagen aber pausiere. Auch erscheint der Comic dadurch mit perfekter Regelmäßigkeit um 00.01 Uhr. [Diese Uhrzeit ist übrigens das Morastsche Zeichen, daß der entsprechende Beitrag vorher veröffentlicht wurde. 23.59 Uhr hingegen bedeutet, daß ich den Beitrag nachreichte…]

Nur leider fällt es mir sauf diese Weise schwer, Vorworte zu schreiben, weil ein aktueller Tagesbezug ja kaum möglich ist. Ich neige zwar ohnehin nicht dazu, das Weltgeschehen zu kommentieren, doch erzähle gerne hin und wieder etwas, was mir heute oder gestern passierte.
Wenn ich jedoch heute schreibe, was übermorgen veröffentlicht werden wird, komme ich mir wie ein Lügner vor. Irgendwie.

Will sagen: Nicht traurig sein, wenn ich hin un dwieder auf ein Vorwort verzichte. Dafür gibt es immerhin den Comic…

Und so.


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Am Morgen

Das Lächeln im Gesicht über ein umgeworfenes Glas, das ich erst umwarf, nachdem ich dessen Inhalt in mich hineingekippt hatte – um im Falle eines Umwerfens nichts zu verschütten.

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7.30 Uhr durch die Straßen zu wandeln und sich darüber zu wundern, wie es sein kann, daß derart viele Menschen um diese Uhrzeit bereits wach sind

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Die Feststellung, die dank frühmorgendlicher Stunde geleerte Innenstadt trotz der mir innewohnenden Müdigkeit mit wacheren Blicken wahrzunehmen.

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Keine Weisheit, aber dennoch überraschend: 7.45 Uhr sind Menschen teilweise freundlich und Ämter besucherleer.

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Der Verdacht, daß der Türke, bei dem ich gestern Döner kaufte, ein Grieche ist. Der Ladenname „Kleopatra“ trägt jedoch nicht zur Untermauerung dieser These bei.

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Ein Sonnenstudio namens „Sun of Medusa“, bei dem ich mich fragen muß, ob ich beim Anblick eines dort Gebräunten zu Stein erstarren werde.
[Zum Glück war es kein Friseur.]

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Mich zum wiederholten Male fragend, ob Juwelier oder Goldschmied nicht die bessere Berufswahl gewesen wäre, da ich über eine nicht enden wollende Zahl an Ringen verfüge. Leider nur Augenringe.

FFFfF: Ojemine

Den heutigen Comic mußte ich erst umkonstruieren. Auf die Art, wie ich ihn mir eigentlich vorgestellt hatte, wäre er mißverständlich geworden. Ich hoffe, dieses Problemchen ist jetzt um die Ecke.

Und so.


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FFFfF: Vegetarisch

Während ich den Cmic für heute zeichnete,, kochte ich mir Essen. Leider schaltete ich die falsche Platte n. Auf dieser befand sich in tiefer Teller und in diesem ein Messer. Als ich also mitbekam, die falsche Platte angeschaltet zu haben, war der Teller schon ziemlich heiß. Das Messer ebenso. nglücklicherweise erfuhr ich von der Temperatur erst durch Selbstversuch. Das Messer brannte sich in Sekundenbuchteilen in Zeigefinger und Daumen der rechten Hand.

Derart lädiert zeichnete ich den Comic. Die Veröffentlichung erfolgt mit links; die rechte Hand befindet sich partiell in einer mit kaltem Wasser gefüllten Tasse. Solange ich kühle, ist die Verbrennung erträglich, so daß ich mir auch keine Sorgen mache wegen zukünftiger Zeichnereien. Dennoch erfreut mich diser dusselige Mist nicht unbedingt.

Und so.


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