FFFfF: Sherlock

Der 222. Fred-Comic. Eine Schnapszahl. Toll.
Naja, ich habe es ja mit alkoholischen getränken nicht so sehr am hut. Tatsächlich ist es mehr als anderthalb Jahre her, daß ich letztmals etwas Alkoholisches zu mir nahm. Es sei mir also verziehen, daß ich die Schnapszahl nicht entsprechend zelebriere. Noch nicht einmal mit entsprechendem Comic-Inhalt.
Selbiger befaßt sich tendenziell eher mit dem Buch, das ich soeben beendete: ein Kirminalroman für Jugendliche…

Und so.


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[Im Hintergrund: Tool – „10,000 Days“]

FFFfF: Glücklich

Mein Besuch, der freundliche G, hat schon lange genug darauf warten müssen, daß ich endlich mit meiner Krakelei fertig werde. Na gut, im Hintergrund lief das neue, heute erworbene Album von Tool, dem er sich widmen konnte. Trotzdem jedoch möchte ich ihn nicht länger mit meiner geistigen Abwesenheit ärgern und verzichte an dieser Stelle auf eine einleitende Geschichte…

Und so.


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[Im Hintergrund: I am X -„The Alternative“]

Der Weg

„Der Weg: Ein Streifen Erde, den man zu Fuß begeht. Die Straße unterscheidet sich vom Weg nicht nur dadurch, daß man sie mit dem Auto befährt, sondern auch dadurch, daß sie nur eine Linie ist, die zwei Punkte miteinander verbindet. DIe Straße an sich hat keinen Sinn; einen Sinn bekommt sie nur durch die beiden Punkte, die miteinander verbunden sind. Der Weg ist ein Lob des Raumes. Jedes Teilstück hat einen Sinn für sich und lädt zum Verweilen ein. Die Straße ist die triumphale Entwertung des Raums, der dank ihr heute nur noch Hindernis für die Fortbewegung, nur noch Zeitverlust ist.
Noch bevor die Wege aus der Lanschaft verschwanden, waren sie aus der menschlichen Seele verschwunden; der Mensch verspürt keine Sehnsucht mehr zu gehen, die eigenenen Beine zu bewegen und sich daran zu erfreuen. Nicht einmal sein Leben sieht er mehr als Weg, sondern als Straße: als Linie, die von einem Punkt zum anderen führt, vom Dienstgrad des Hauptmanns zum Dienstgrad des Generals, von der Funktion der Ehefrau zur Funktion der Witwe. Die Zeit zum Leben ist für ihn zu einem bloßen Hindernis geworden, das es durch immer größere Geschwindigkeiten zu überwinden gilt.“

Milan Kundera – „Die Unsterblichkeit“

[Im Hintergrund: Novembers Doom – „Reflecting In Grey Dusk“]

FFFfF: Trick

Mmhh… Mir fällt gerade keine begleitende amüsante Geschichte ein, die ich zum heutigen Comic erzählen konnte, außer natürlich, daß ich es ziemlich spannend finde, den Ideen zuzusehen, die sich in meinem Schädel sammeln, wenn ich über den aktuellen Comic nachzudenken beginne. Es fetzt, wenn ich Bilder weiterspinne, Gegenstände einbaue, Gedanken verarbeite – und dann plötzlich mit wedelnder Handbewegung alles verscheuche, das Gedachte für unzureichend erkläre und einen neuen Ansatz wage.

Tatsächlich erfreut es mich immer wieder festzustellen, daß mir die Ideen nicht auszugehen scheinen.

Und so.


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[Im Hintergrund: VAST – „Nude“]

Hauchdünn

Und als sie sich verabschiedet, schlägt ihre Stimme über, zittert unmerklich, läßt sie den Hörer schnell auflegen, damit ich nicht merke, daß ihr plötzlich Tränen in die Augen schießen, daß die Gelassenheit des vorangangenen Gesprächs nur mühsam erarbeitet, hauchdünn, war und unter ihr die Angst vor dem Kommenden lauert.

Und ich, der eben noch beruhigend lächelte, meine Zuversicht in Worte preßte und durch die Leitungen schickte, sitze plötzlich neben dem Telefon, unsicher, mit Tränen in den Augen und Schatten der gleichen Angst im Herzen.

FFFfF: Mozart

Zum heutigen Comic sind mehrere Dinge zu sagen:

Erstens und Wichtigstens:
Ich widme das heutige Werk der geschätzten Frau Fragmente, deren Weblog übrigens durchaus les-[und hör-]bar ist.
Beim heutigen Comic handelt es sich nämlich um einen Wunschcomic.
Allerdings befürchte ich, daß der Comic zu plump ist und den Anforderungen nicht ganz gerecht wurde. Vielleicht gibt es ja alsbald einen zweiten, verbesserten Versuch…

Zweitens:
Obiger Titel paßt natürlich. Sehr gut sogar. Und das nicht nur, weil wir uns gerade durchs Mozartjahr bewegen und orgiastisch dessen 20+50. Geburtstag zelebrieren.
Als ich recherchierte, wie Text und Melodie des mir im Schädel herumspukenden Liedes denn richtig lauten – meine Erinnerung gab nur Bruchstücke preis, kombiniert, mit fantasievollen, aber falschen Ergänzungen -, wurde ich gewahrt, daß es niemand anderes als der verehrte Gottlieb [= Theophil = Amadeus] war, der diese wahrlich schöne Melodei [kein Tippfehler!] schuf.

Drittens:
Ein ironisches Grinsen geht an Jan, der sich bestimmt freut, daß ich seinen Lieblingskomponisten erwähnte…

Und so.


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FFFfF: Zwei

Heute versuchte ich wieder einmal, einen Comic während der Zugfahrt zu zeichnen. Aber was zwei male zuvor geklappt hatte, wollte heute nicht gelingen. Mehrere Male rutschte der Fineliner von der gewünschten Linie, so daß ich letztendlich genervt das Blatt zzusammenknüllte und ein neues begann – allerdings diesmal nur mit einer Bleistiftskizze versah, bei der ich nicht viel falsch machen konnte..

Und so.


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