FFFfF: Instinkt

Am heutigen Comic waren insgesamt elf Stifte und ein Radiergummi beteiligt:

– ein Bleistift 3B
– ein Fineliner 0.4 mm
– ein Fineliner 0.5 mm
– ein Fineliner 1.0 mm
– ein Filzstift 1-2 mm
– sechs Filzstifte 3-4 mm

Für Kleinstlinien hätte ich noch Fineliner der Stärken 0.1 bzw 0.05 mm zur Verfügung. Auf diese konnte ich allerdings heute verzichten. Die Zahl „6“ kam natürlich zustande, weil keiner der dicken Filzstifte tatsächlich ordentlich malt. Nach ein paar Strichen geben sie kraftlos auf und müssen durch andere, nicht minder schwache abgelöst werden. Es wird wohl Zeit für einen Neukauf.

Und so.


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[Im Hintergrund: Tristania – „Beyond The Veil“]

Überflüssig

Aus dem Haus gehen, den Schneematsch-Gehwegbelag zum Ausgleiten nutzen, das Gleichgewicht verlieren, den Körperschwerpunkt verlagern, irgendwie Halt finden, stehenbleiben, innehalten – und die Begleitung sagen hören: „Vorsicht. Es ist glatt.“

Einen unbenutzten Umschlag dafür verschwenden, fehlende Bafög-Unterlagen in ihn zu füllen, extra Umwege auf sich zu nehmen, um zum Bafög-Amt-Briefkasten zu gelangen, dem Umschlang mit dem eigenen Namen versehen und einwerfen, hoffend, alsbald nachzahlungsreich zu werden, nach Hause fahren, den Briefkasten leeren, einen Brief vom Studentenwerk öffnen, beinhaltend die Beteuerung zur Dringlichkeit der Nachreichung fehlender Unterlagen, kurzes ‚Hab-Ich-Doch-Gerade-Gemacht‘-Aufatmen bis zur Feststellung, doch noch etwas vergessen zu haben, schimpfend die Wohnung betreten.

Sich von einer eckigen Fahrstuhlstimme auf jedem Stockwerk sagen lassen müssen, wo man sich befinde und daß die Türen sich gerade öffnen oder schließen, sich innerlich die Treppenbenutzung herbeisehend.

Zwanzigfach pro Tag Entschlüsse zu fassen, das eigene Leben, das Studdium und den ganzen Rest endlich umzukrempeln, voranzutreiben, in die Hand zu nehme, der Lethargie abzuschören und alles besser zu machen – und dann drei Stunden hintereinander ineffektiv-ntuzlos vor dem Rechner zu verbringen mit dem ewigen Ich-muß-jetzt-Gefühl im Hinterkopf, das nichts außer schlechtem Gewissen und daraus resultierendem Unwohlsein beschwert und somit jede Motivationsspur von monotonem Kopfgrau auffrißt.

FFFfF: Vergänglichkeit

Nanu? Was ist denn das? Der Tag endet erst in 14 Stunden, doch schon jetzt wurde der heutige Comic veröffentlicht? Nur wenige Stunden nach dem letzten? Das kann doch nicht mit rechten Dingen zugehen! Da ist Magie im Spiel! Oder Schlimmeres!

Mindestens!


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[Im Hintergrund: Dreadful Shadows – „Beyond The Maze“]

FFFfF: Fred erklärt die Welt

Derzeit liegen hier sechs dicke, fette Eddings rum, und keiner von ihnen ist wirklich leer. Trotz diverser Markierungsmaßnhamen [Belen des Aufklebers auf der Kappe mit verschiedenen Symbolen; Beplfaterung mit Klebebandstreifen, …] finde ich niemals sofort den Stift, der noch voll ist und wirklich schwarz malt. Heute jedoch vrauchte ich mich darüber nicht lange zu wundern, war doch keiner der Stifte noch wirklich gut geeignet, um den Hintergrund mit Schwarz befüllen zu können. Aber gemeinsam schafften sie es, obwohl mein lieber Bruder sicherlich noch immer anmerken wird, daß angeblich Streifen im Schwarz zu sehen seien…

Und so.


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[Im Hintergrund: Dreadful Shadows – „Beyond The Maze“ — Lange nicht mehr gehört, aber immernoch genial.]

Kalt

Ich muß gestehen, noch immer Gefallen an der Jahreszeit Winter finden zu können. Ich liebte die Nebelfelder, die vor wenigen Tagen die ganze Stadt verhüllten, liebe den eisigen Wind, die Klarheit der Luft. Ich liebe gefrorenen Boden, vereiste Flächen. Und natürlich liebe ich Schnee über alles. Ich mag es, die Dampfwolken zu beobachten, die meinem Mund entweichen, mag es, mich tiefer in meine Kleidung zu kuscheln, um der Kälte den Eintritt zu verwehren, mag es fröstelnd von Tee und einem heißen Bad wiederbelebt zu werden.

Warum ich all das schreibe?
Weil ich gerade feststellte, daß in meinem Zimmer – trotz laufendem Rechner und menschlichem Wärmespender nur 12,5 Grad Celsius vorzufinden sind – und ich trotzdem guter Dinge bin.

FFFfF: Das Portrait

Es geht kaum später.
Heute ist aber immer noch heute.
Und so.


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[Im Hintergrund: Sneaker Pimps – „Splinter“]

FFFfF: Zzz

Nachdem ich die Idee zum gestrigen Comic einer Nebenbei-Bemerkung meiner Mami verdankte, danke ich heute der Badewanne, die nach dem Erwachen meinen noch immer sehr müden Leib aufnahm und mit Sauberkeit, Wärme und Kreativität betankte.

Was ist eigentlich das Gegenteil von Müdigkeit?


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Nein, ich stottere nicht.

– Peter kommt aus Australien.
– Wohnt er nicht in Indien?
– Deswegen ist er doch so gut in Informatik.

– Die Liste ist nach Nachnamen sortiert.

– Ich schreibe einen Brief an Antje.

usw.