Tageswort Nr. 28: Teeei

Eigentlich ist es das Wort des gestrigen Tages, aber dennoch auch heute und in den nächsten Wochen aktuell [insbesondere aufgrund der sich freundlich nähernden Winterzeit und der damit verbundenden Teekonsumsteigerung], weswegen ich mich nicht scheue, Teeei zum Wort des Tages auszuerwählen.

Warum?, fragt sich der Unwissende und übersieht, daß dieses Wort genial ist. Von fünf Buchstaben sind vier [80%] Vokale, davon allein drei [60%] ein E. Nicht midner erstaunlich ist natürlich, daß die drei Es hintereinander folgen. Ein tolles Wort.

[Gibt es eigentlich noch andere Worter, die nur aus Vokalen bestehen, außer „Ei“?]

[Im Hintergrund: Paradise Lost – „Lydia“]

FFFfF: Süsses oder Saures

Wer hätte das gedacht: Ich bin mal wieder müde und in Begriff, mein Bettchen aufzusuchen. Vielleicht sollte ich den Veröffentlichungzeitpunkt des täglichen Comics auf eine andere Uhrzeit legen. Schließlich gehört 23:59 Uhr immer noch zum aktuellen Tag…
Nun ja.

Heute gibt es nichts wirklich Dramatisches zu berichten. Tatsächlich freue ich mich sehr, die Halloween-Sache fortgeführt zu haben, denn eigentlich wollte ich heute morgen noch damit beginnen, einen anderen Comic zu zeichnen. Doch der folgt später, bevorzugte ich lieber den nun sichtbaren, 24. „Fledermaus Fürst Frederick fon Flatter„-Comicstrip, der mich durchaus erheitert…

Gute Nacht und so.


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P.S: Die Namenssuche gilt noch immer, ist noch nicht abgeshclossen. Wer also einen einigermaßen passenden Namen für den zuweilen besserwisserischen oder schwafelnden Krabbelkäfer kennt, möge sich nicht scheuen, mir diesen mitzuteilen.
P.P.S: Ich hoffe, die Anspielung auf die Comcistrips Nr.1 und Nr.2 ist bemerkbar…

[Im Hintergrund: EverEve – „Untergehen Und Auferstehen“]

FFFfF: Robin

Der 23. „Fledermaus Fürst Frederick fon Flatter„-Comicstrip.
Eigentlich müßte diese Zahl ausgiebig zelebriert werden. Aber ich bin dafür – mal wieder – zu müde. Auch sagte ich mir, daß ich mich wegen irgendwelcher Zahlennarreteien nicht unter irgendwelchen Druck setzen lassen möchte.
Deswegen gibt es „nur“ die ohnehin geplante Fortsetzung des gestrigen Comics.

Als Super-23-Sonder-Special habe ich mir allerdings erdacht, daß es langsam an der Zeit sei, dem schlauen Käfer einen Namen zu verpassen. Daher sind alle Willigen aufgerufen, mir ihre Namensvorschläge zu präsentieren.

Einen Vorschlag gibt es bereits [von mir]: Peter [war ja klar]. Dieser Vorschlag wurde allerdings von der Jury [also von mir] schon kopfschüttelnd abgelehnt.
Also steht noch alles offen. Über Namenseinsendungen würde ich mich freuen.

Über ein Preisgeld oder ähnliches habe ich noch nicht nachgedacht, bin ich doch derzeit zum Denken nicht mehr fähig. Aber ich versuche, mir eine geeignete Belohnung für denjenigen oder diejenige auszudenken, der/die mir den besten Käfernamen zukommen läßt.
Großes Pionier- und Indianerehrenwort.

Nun aber fiel Spaß mit dem aktuellen Fred-Comic.

Nr 23: „Robin“


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FFFfF: Halloween

Ich bin erstaunt, daß es mir trotz aller Komplikationen zu gelingen scheint: Ein neuer Fred-Comic wartet darauf, gelesen zu werden.

Ich fasse mich kurz:
Wichtige Stifte vergessen. Vorgekästeltes Papier alle. Scanner [Drucker-Fax-Scanner-Kombi] ist Mist, macht seine Sache aber erstaunlich gut. Uraltes Bildbearbeitungsprogramm ist mühsam zu bedienen. Pinselstärkengröße scheint unveränderlich, was die Minimalfehlerkorrektur behindert. Wackelkontakt-Mainboard ignoriert die Existenz einer Tastatur. Beim dritten Neustart klappt’s. FTP-Programm fehlt. Liegt auf meinem Webspace. Der Link dazu steht in einer Mail, die nie ankam. Internet Explorer muß als Alternative herhalten, die Version ist aber hoffnungslos veraltet. Auch ein gewünschtes Download-Update klappt nicht, weil die Seite scheinbar sei Jahren nicht mehr existiert. Netscape 7.0 mag FTP wohl nicht. Google-Suche ergibt mindestens sechs verschiedene verfügbare Programme zum FTP-Up/Download. Alle viel zu groß zum Runterladen. Alternativ: Opera runterladen und installieren. FTP funktioniert scheinbar. Dann doch nicht. Kein Reinkopieren der Daten in den richtigen Ordner möglich. Mist. Ich werde fündig: Veraltete Version von WSFTP, weniger als 1MB. Klasse. Download. Installation. Kein Neustart nötig. Funktioniert. Ich bin beeinduckt.

Ich weiß nicht, ob ich morgen mit einem Comic aufwarten kann, stelle ich doch fest, hier kaum eine ruhige Minute finden zu können. Doch ich gebe mein Bestes.

Den heutigen Comic widme ich Anja, die sich vielleicht über den Wurm freut und den Comic schon kennt, ohne zu wissen, daß sie ihn kennt…

Nun ja, genug geschwafelt [Ich fühle schon fast wie der Käfer…]; ich muß früh aufstehen, sollte also ins Bett. Vorher präsentiere ich allerdings noch voller Freude den 22. „Fledermaus Fürst Frederick fon Flatter„-Comicstrip:

Nr 22: „Halloween“


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FFFfF: Zirp

Ich bin müde. Ein angenehmer Abend liegt hinter mir, der leider auch einen schlechten Film [„Wächter Der Nacht“] und ein besorgniserregendes Auto-Brems-Verhalten beinhaltete, dem ich morgen nachgehen werde.

Bevor ich aber zu Bett eile, möchte ich noch den vielen treuen Frederick-Freunden [sogar meine Mami mochte die alberne Fledermaus] den 21. „Fledermaus Fürst Frederick fon Flatter„-Comicstrip präsentieren.

Fiel Spaß und so.


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Morgendlicher Ohrwurm 35: schneespaziergang

Es ist wie verhext. Als ich erwachte, entdeckte ich einen Ohrwurm im Schädel, de mich schon am gestrigen Tage mit seiner Anwesenheit erfreut und nun offensichtlich beschlossen hatte, weiterhin [durch] mein Denken zu s[tra]pazieren.
Das Merkwürdigste an diesem Exemplar ist vermutlich, daß es kein Lied ist, jedenfalls keines, was bereits existiert, das mich plagt, kein bekannter oder zumindest eingängiger Song, dessen Meldoie oder Textbruchstüke mir durch den Geist schweben und mich nicht loslassen.

Nein, es handelt sich tatsächlich um dieses Gedicht, dessen Zeilen vereinzelt in meinem Kopf umherpurzeln und mich beschäftigen.
Es gibt keinen Anlaß dafür, keinen wirklichen Grund, warum ich mich ausgerechnet heute, da die Sonne scheint und die Luft angenehm spätsommerliche Temperaturen annehmen wird, mit einem winterlichen Gedicht auseinandersetze.

Insbesondere die letzte Strophe

ich lache den schneewesen zu
die grüßend den wegesrand säumen:
vergangenheit treibt hinfort
verblaßt in schönstem weiß.

hallt in meinem Kopf wider. Doch leider kann ich mich nie des gesamten Textes entsinnen, und so verbleibt dem ruhelosen Ohrwurm nichts weiter, als Eigenes zu dichten und das Neue mit der Erinnerung zu mischen.
Das Ergebnis sieht so aus:

ich blicke den schneewesen nach
die lachend sich die bäuche kraulen

Auch nicht schlecht…

[Im Hintergrund: Tristania – „Midwintertears“]

FFFfF: Ein Buch!?

Juchhu!
Es besteht Grund zur Freude, denn mit dem heutigen Tag erscheint der 20. „Fledermaus Fürst Frederick fon Flatter„-Comicstrip.

Eine weitere runde Zahl ist erreicht, ein weiterer Schritt auf dem Weg werweißwohin begangen, eine weitere Stufe auf der Treppe des KeineAhnungwas genommen, …. bliblablo.

Ich freue mich, doch würde ich meiner Freude zusätzlichen Ausdruck verleihen, hörte ich womöglich noch an wie ein schwafelnder Käfer. Und das muß ja nicht sein.

Allen Sich-Mit-Mir-Freuenden Sei versichert, daß ich noch ein paar Ideen im Schädel und auf Papier mit mir herumtrage, daß also der 20. Comicstrip bei weitem nicht der Letzte gewesen sein wird.

Alles wird gut. Oder so.


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P.S: Eventuell wird es in den nächsten Tagen zu Veröffentlichungsengpässen kommen, da ich nicht dazu neige, auf Vorrat zu zeichnen und hochzuladen, aber morgen zu meiner Mami fahren werde, wo zwar ein Scanner existiert, selbiger jedoch an einem Funktionstüchtigkeitdefizit leidet und womöglich die allgemeine Kontinuität unterbrechen könnte.

Ich verspreche, mein Bestes zu geben, die Regelmäßigkeit der Comic-Erscheinungen aufrechtzuerhalten und notfalls alles Verpaßte nachträglich in einem Schwung zu liefern.

[Im Hintergrund: My Dying Bride – „Der Überlebende“]

In eigener Sache – Teil 2

Meine anfängliche Skepsis bezüglich podcastiger Weblogeinträge war wandelbar, mutierte allmählich zu einer Gewißheit, die zum einen die Erkenntnis beinhaltet, daß es Podcasts gibt, die mir gefallen, von denen ich mehr zu hören wünsche, die mich berühren und Erlebtes oder Erdachtes auf „richtige“ Art und Weise zu intonieren wissen; zum anderen jedoch zum Verständnis mir selbst gegenüber führte, zum Begreifen, daß ich nie wirklich gewillt war, einen Audioblog zu betreiben, nur meiner fortwährenden Neugierde Ausdruck verlieh und ein Experiment vollzog, das – und erstaunlicherweise trifft das tatsächlich zu – ein erfolgreiches Ergebnis mit sich zog.

Erfolgreich allerdings nicht in dem Sinne, daß ich fortan alle Hebel in Bewegung setzen, alle Mühen und Kosten aufbringen werde, um den wenigen Geneigten ein oft wiederkehrendes, anspruchsvolles Hörerlebnis zu schenken, sondern dahingehend, daß ich nach mehreren Versuchen verstand, daß Podcasting nichts ist, was ich wirklich gern mache und was ich in Zukunft fortführen will.

Zum einen mißlang es mir stets gegenüber einem Mikrophon das auszudrücken, was ich mir selbst oder „echten“ Zuhörern gegenüber hervorgebracht hätte. Zum anderen liegt meine Vorliebe – und das stellte ich in aller Deutlichkeit fest – beim geschriebenen Wort, und der Aufwand, selbiges zu vertonen, ist mir noch immer zu hoch, insbesondere wenn das Ergebnis mich nicht wirklich zufriedenzustellen vermag.

Ich betrachtete meinen eigenen Audioblog „GrünTon“ stets als minderwertig gegenüber meinem „wahren“ Weblog, und auch jede dankbar entegegengenommene, positive Kritik konnte mich nicht von meinem Entschluß abbringen, „GrünTon“ zu deaktivieren.

Somit verbleibt mir also nichts weiter, als daß Kapitel „GrünTon“ in mir zu beerdigen und mich darüber zu freuen, derartige Erfahrungen gesammelt zu haben.
Machs gut.

[Im Hintergrund: Dreadful Shadows – „A Sea Of Tears“]

In eigener Sache – Teil 1

Statistiken sind eine amüsante Sache, und so mancher – mir nicht unbekannte – vermag sich stundenlang mit deren Auswertung aufzuheitern. Mich selbst interessieren lediglich die täglichen Besucherzahlen, die nach einem mich unlängst schockierenden Hoch nun wieder normale Werte annehmen, und natürlich die albernen Suchmaschinenbegriffe, die zum meinem Weblog führten.
Und so kann ich nicht umhin, letztere [mal wieder] auszuwerten:

Es erfreut mich, daß es außer mir noch einige andere alberne Wesen in deutschsprachigen Landen zu geben scheint, die außergewöhnliche Worte lieben…
badewannenwasserfarben – Ein wunderschönes Wort, das auzugraben sich jederzeit lohnt [nicht zuletzt, weil es sowohl ein Substantiv als auch ein Adjektiv sein kann.].
glitzerbuchstaben – Der Klassiker schlechthin. Ich staune, wieviele Menschen im weltweiten Netz nach Glitzerbuchstaben suchen. Allerdings finden sie bei mir nur ein schwarze Tasche mit pinkfarbener Schrift…
rüsseltier – Ich grinse noch immer. Ein tolles Wort.
junggesellenabschiedsabend – Ich bin sprachlos. Wer sucht nur nach einem solchen Wortungetüm?

Zuweilen lassen Suchmaschinenanfragen durchblicken, daß die Suchenden so etwas wie Hilfe erwarten von den Seiten, derer sie fündig werden….
selbsterkenntnis – Ich bezweifle, daß Selbsterkenntnis einfach so im Internet zu finden ist…
angst – Dagegen weiß auch ich leider kein Mittel…
innehalten – … kann manchmal helfen.
flucht vor mir selbst – Äh…
mein hintern ist gross [Und was soll ich da jetzt genau tun…?]

Sexuelle Themen halten sich glücklicherweise in annehmbaren Grenzen.
sex im morast – Auch ein Klassiker. Naja, wer darauf steht…
sie sah die blöße meiner scham – Was für ein Satz. Und noch immer frage ich mich, ob das nicht ein Pleonasmus ist und ob es tatsächlich so schlimm wäre, wenn…
gibt es noch hoffnung auf besinnung der menschen? – Ich liebe diese Frage und wünschte, ich könnte sie beantworten.
meine mitbewohnerin ist doof – Äh… Das tut mir leid. Ehrlich.

Zuweilen frage ich mich allerdings, wonach genau die Suchenden forschten bzw warum gerade mein Weblog als Antwort in Frage kommt…
schlechte wortwitze – Also wirklich. Ich mache nur gute Wortwitze.
warum grüßen wir – Gute Frage.
einen satz mit dem wort erwehren – „Ich kann mich des Eindrucks nicht erwehren, daß ‚erwehren‘ mit Genitiv genutzt werden sollte.“
den erledigungen nach eilen – Häh?
wörter mit jumbo – „Jumbo-Jet“ fällt mir da spontan ein. Viel mehr allerdings auch nicht…
bereits erworbener geräte – Wie jetzt…?

Zu guter letzt präsentiere ich noch den Suchbegriff, der mich am meisten erfreute, obgleich wahrscheinlich – aus irgendwelchen Gründen – eher nach der Hexadezimalzahl für die Farbe Weiß als nach meiner kleinen Comicfledermaus Frederick gesucht sein wird…
fffff.

[Im Hintergrund: Samsas Traum – „Der Spiegel sieht mich nicht“]